Schröpfen regt unsere Selbstheilungskräfte an
Ich liebe es zu schröpfen. Ich arbeite mit den klassischen Schröpfgläsern sowie mit den Cups von BellaBambi®, hier bevorzugt mit dem multi-Gerät:
Das professionelle Cupping-System für individuelle Faszienanwendungen. Die Saugglocken übertragen den exakt regelbaren Unterdruck von bis zu -280 mbar auf jede gewünschte Körperstelle.
Eine elektrische Unterdruckpumpe wird mit verschiedenen Cups (Applikationen) aus biokompatiblem Silikon verbunden. Die Cups können mit oder ohne Öl über die Haut gezogen werden. Die variierbare Saugstärke kann perfekt an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Der einzigartige Peeling-Rand der Cups sorgt für eine erhöhte Scherwirkung und einen sehr guten Halt auf der Haut.
BellaBambi® multi erzeugt einen regelbaren Unterdruck auf der Haut, der die Faszienschichten dehnt. Das schafft Raum im Gewebe und fördert den Stoffwechsel.
Faszien profitieren sowohl von Druck, als auch von Unterdruck und Scherkräften. Das kann den Abtransport von Schadstoffen und die Versorgung mit Nährstoffen verbessern. Es regt den Körper zur Selbstregulation an und hat einen tiefenwirksamen Massageeffekt.
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Schröpfen ist ein traditionelles Verfahren der Reiztherapie, aus dem Bereich der Naturheilkunde. Bereits die Menschen des Antiken Griechenlands waren von den Heilkräften der glockenförmigen Gläser überzeugt.
Bis heute zählt das Schröpfen zu den beliebtesten Verfahren der Naturmedizin.
In der Naturheilkunde ist das Schröpfen den klassischen Ausleitungsverfahren zugeordnet. Der Schmerz soll aus dem betroffenen Körperareal „ausgeleitet“ werden. Über die Haut sollen Schadstoffe und Gifte abtransportiert werden. Durch die Anregung der an entgiftenden Prozessen beteiligten Organe (Leber, Darm, Niere) soll die natürliche Entgiftung des gesamten Körpers stimuliert werden.
Die Behandlung wird mit Schröpfgläsern oder Cups durchgeführt. Diese sind meist kugelförmig und haben eine kreisrunde, unterschiedlich große Öffnung. Optisch erinnern sie an Glocken. Durch Absaugen der Luft wird ein Unterdruck erzeugt. Der Unterdruck bewirkt ein starkes Ansaugen der Haut und Unterhaut in das Innere des Schröpfglases. Beim klassischen Schröpfen werden nach etwa 10 bis 15 Minuten die Gläser wieder von der Haut abgenommen. Man kann die Haut damit auch massieren.
Das Vakuum bewirkt eine Erweiterung der Gefäße, die Durchblutung wird stark angeregt und es kommt zu kleinen Blutaustritten in das Gewebe. Innerhalb der Schröpfzone kommt es zu einer schmerzlindernden Wirkung. Viele Patientinnen empfinden die Behandlung mit Schröpfgläsern als wohltuend und entspannend. In der Naturheilkunde vermutet man, dass durch die Behandlung Endorphine freigesetzt werden. Endorphine sind Hormone mit natürlich schmerzlindernder Wirkung. Zudem wird das Hormon Prostaglandin, welches im Gewebe an der Schmerzweiterleitung beteiligt ist, abgebaut.
- Verspannungen werden gelöst
- Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert
- Die Immunabwehr des Körpers wird gestärkt
- Schmerzen werden gelindert
Indikationen
Schröpfen ist für verschiedenste Krankheitsbilder anwendbar, denn durch die Aktivierung der Reflexzonen können auch die inneren Organe und Organsysteme, die den Reflexzonen zugeordnet sind, positiv beeinflusst werden.
- Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Rückenschmerzen, Hexenschuss)
- Entzündliche Prozesse der Unterhaut
- Erkrankungen der inneren Organe (z. B. Gallenleiden, Lebererkrankungen, Nierenleiden)
- Chronische Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Weichteil-Rheumatismus, chronischer Kopfschmerz, Migräne)
- Lockern von verklebten Faszien (Cupping)
Sollte das zu behandelnde Areal an der Hautoberfläche entzündet sein oder liegt eine allergische Hautveränderung vor, so ist das Schröpfen keine geeignete Behandlungsmethode.
